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    EEG-Workshop Zürich
    Aktionsplan zur Erhöhung der Wertschöpfung
    und des Gebäudenutzens
    sowie der Förderung der Energieeffizienz
    und der Nutzung erneuerbarer Energien in Gebäuden
    Workshop vom 13./14. September - 26. Oktober - 30. November 2017 in Zürich
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Über den EEG-Workshop

Der EEG-Workshop (Energieeffizienz und erneuerbare Energie in Gebäuden) ist Teil des globalen Programms “Energy Efficiency and Building Technology Accelerator” (EEB) vom World World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) und von Climate-KIC, welches bereits in 11 Städten (Amsterdam, Bangalore, Houston, Jaipur, Jakarta, Kuala Lumpur, Rio de Janeiro, San Francisco, Shanghai, Singapur und Warschau) erfolgreich durchgeführt wurde.

In Zürich wird der EEG-Workshop durch die TEP Energy GmbH aus Zürich koordiniert.

Der EEG-Workshop bringt Akteure von Zürich aus der gesamten Wertschöpfungskette und über den gesamten Gebäudezyklus zusammen. Über diesen fach- und akteursübergreifenden Austausch wird für Zürich ein konkreter Aktionsplan erstellt. Dieser Aktionsplan bietet Raum für konkrete Aktionen in Zürich. Mögliche Aktionen sind die Entwicklung von innovativen Geschäftsmodellen, das Erarbeiten von Benchmarks, neue Formen der Zusammenarbeit, das Durchführen von übergreifenden Projekten, das Verfassen von Empfehlungen an Behörden und weitere.

Die Themengebiete im Überblick

Am EEG Workshop werden insgesamt 10 Fragestellungen aus dem Themenfeld der Energieeffizienz und erneuerbaren Energien in Gebäuden behandelt. Diese Fragestellungen sind 5 Kernthemen zugehörig.


Die 5 Kernthemen

Policy

Weiterentwicklung der energie-, klima- und umweltpolitischen Rahmenbedingungen, um die Herausforderungen der dezentralen und sektorübergreifenden Energieversorgung zu meistern und die daraus entstehenden Chancen zu nutzen.

Financing

Neue Finanzierungsmodelle sowie private und öffentliche ökonomische Anreizinstrumente zum Aktivieren bestehender Effizienzpotenziale und Zahlungsbereitschaften.

Business models

Innovative Geschäftsmodelle über die gesamte Wertschöpfungskette.

Contractual tools

Branchenvereinbarungen (Social Contracts, Standardverträge, etc) im Sinne branchenspezifischer Commitments.

Education, skills & information

Zielgerichtete Aus- und Weiterbildungen und innovative, moderne Kommunikationsformen sowie andere Aktivitäten zur Förderung des themen- und branchenübergreifenden Engagements.


Die 10 Fragestellungen

Auf Buttons klicken um Kernthemen hevorzuheben.

Policy Financing Business models Contractual tools Education, skills & information

1. Gesetzliche Gebäudeanforderungen


Wie können die gesetzlichen Gebäudeanforderungen und Labels erweitert werden, um z.B. nebst Wärme weitere Bereiche abzudecken und standortübergreifende Lösungen zu ermöglichen? Und wie kann eine saubere und effiziente Inbetriebnahme (Commissioning) gefördert oder gefordert werden?

2. Finanzielle Anreizinstrumente


Wie können Hypo-/Kreditvergaben zur Förderung von Energie- und Ressourceneffizienz und zur Nutzung von erneuerbaren Energien beitragen? Und wie können steuerliche Regelungen als Anreizinstrument für Gesamterneuerungen dienen?

3. Energiespar-Contracting


Wie kann Energiespar-Contracting gefördert werden? Dies ist relevant, da bestehende Budgetlimiten und ein grosser Fokus auf Investitions- statt auf Lebenszykluskostenvergleiche dazu führen, dass wirtschaftliche Energieeffizienzoptionen oft nicht realisiert werden. Energiespar-Contracting ist ein Instrument, mit dem sich dies überwinden lässt.

4. Eigenstromgemeinschaften und andere Modelle der Managed shared economy


Wie können die Bildung von Eigenstromgemeinschaften und andere Modelle der managed shared economy gefördert werden? Die Frage ist relevant, da diese Gemeinschaften mutmasslich die Handlungs- und Zahlungsbereitschaft und damit die Umsetzung von EEG-Massnahmen begünstigen.

5. Vertragliche Instrumente


Wie sind Serviceverträge und Standardverträge von technischen Facility Managern (FM) und Liegenschaftenverwaltungen anzupassen und welche anderen vertraglichen Instrumente bestehen (z.B. Ziel- und Branchvereinbarungen), um mehr Anreize für energetische Gebäudeerneuerungen und den energieeffizienten Betrieb (z.B. durch eBO) zu schaffen? Wie können Benchmarking und Social contracts gefördert werden und wie kann damit eine betriebliche Effizienzsteigerungen erzielt werden?

6. Energieeffizientere Neu- und Umbauten / modulare Renovationsdienste / Standardlösungen


Wie können die Kosten für energieeffiziente Neu- und Umbauten und gebäudetechnischen Anlagen gesenkt werden? Dies im Hinblick darauf, dass Gebäudeerneuerungen in der Regel für jedes Gebäude einzeln durchgeführt werden statt mittels einer modularen Vorgehensweise.

7. Langfristige Planung & Ressourceneffizienz


Wie und mit welchen Möglichkeiten kann die Planung von Neubauten und Gebäudeerneuerungen gesamteinheitlicher auf die Verbesserung der Energieeffizienz und den Einsatz erneuerbarer Energien abgestimmt werden? Relevant für Private wie auch die öffentliche Hand.

8. Optimierung der Gebäudenutzung


Wie kann die Gebäudenutzung in Wohn- und Nutzbauten optimiert werden? Insbesondere in Hinblick auf veränderte Bedürfnisse, z.B. bei älteren Personen oder unterschiedlichen Komfortansprüchen.

9. Innovative und zeitgemässe Kommunikation


Wie können Kommunikationsmittel modern und zielgerichtet ausgestaltet und die Möglichkeiten der Social-Medias genutzt werden? Dies um informationsbezogene Hemmnisse zu überwinden.

10. Anreizinstrumente für Aus- und Weiterbildungen


Mit welchen Instrumenten können Aus- und Weiterbildungen im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien für Leistungserbringer gefördert werden? Insbesondere um die Kompetenz und das Fachwissen der Leistungserbringer und der Nachfrageseite zu fördern.

Das Scoping Dokument beinhaltet eine weiterführende und detailierte Beschreibung aller Themengebiete und Fragestellungen, einschliesslich deren Kontext, gestellten Thesen, konkreten Anwendungsfällen und relevanten Stakeholdern.

Workshop Programm

Die drei Workshop-Anlässe finden am 13./14. September, 26. Oktober sowie 30. November 2017 in Zürich statt

Anlass 1

Interviews (45 Minuten)

Bis zu 60 Stakeholder werden von 20 Experten interviewt um Bedürfnisse, Markthemmnisse und Marktanreize für den Einsatz energieeffizienter Gebäudelösungen zu identifizieren.

  • Datum: 13./14. September 2017 (zur Auswahl)
  • Zeit: 08:30 - 17:45 Uhr
  • Ort: Zürich
  • Adresse und Räume:
    Haus der Industriellen Betriebe der Stadt Zürich (HIB)
    Beatenplatz 2
    8001 Zürich

Anlass 2

Roundtables (ganzer Tag)

An themenübergreifenden Roundtables wird gemeinsam ein Aktionsplan mit konkreten Aktionen erstellt, welcher den künftigen Ablauf zur Überwindung der identifizierten Markthemmnisse und zur Beschleunigung des Einsatzes energieeffizienter Gebäudelösungen in Zürich aufzeigt. Es werden wichtige Akteursübergreifende Absprachen geführt.

  • Datum: 26. Oktober 2017
  • Zeit: 08:30 - 18:00 Uhr
  • Ort: Zürich
  • Adresse und Räume:
    ETH Zürich Hauptgebäude
    Rämistrasse 101
    8092 Zürich

Anlass 3

Plenum (Nachmittag)

Das Plenum hat zum Ziel, den erstellen Aktionsplan zu festigen und die Umsetzung in Zürich fach- und akteurübergreifend zu lancieren. Hierfür besteht für die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich an sich an die gewünschten Aktionen anzuschliessen. Dabei werden weitere wichtige Interessensvertreter aus dem Raum Zürich mit einbezogen und wichtige Vereinbarungen für künftige Zusammenarbeit mit anderen Führungskräften geführt.

  • Datum: 30. November 2017
  • Zeit: 12:00-18:00
  • Ort: Zürich
  • Adresse und Räume:

Die Programmübersicht beinhaltet eine detaillierteres Programm zu den drei Workshop-Anlässen und eine Zusammenfassung aller Themengebiete und Fragestellungen.

ANMELDUNG

Anmeldung 1. EEG-Anlass: Interviews

Die Anmeldung zum ersten Anlass ist geschlossen

Anmeldung 2. EEG-Anlass: Roundtables
Falls Sie aus terminlichen Gründen nur am Vormittag (8:30-13:00) oder nur am Nachmittag (13:00-18:00) teilnehmen können, geben Sie es bitte unter "Bemerkungen" an.

Die Teilnahme ist kostenlos


Anmeldung 3. EEG-Anlass: Plenum

Unkostenbeitrag bei alleiniger Teilnahme am Plenum: CHF 250.-

Der Unkostenbeitrag entfällt bei der Partizipation am Experten-Interview und/oder an den Roundtable-Diskussionen

Es gelten besondere Bestimmungen für Sponsoren und für Mitglieder von Stadt und Kanton Zürich


Interesse

Bitte geben Sie Ihre thematischen Interessen für den Workshop unten an. Wir werden Ihre Prioritäten so gut wie möglich berücksichtigen.

Personalien
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World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) Logo

Das World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) ist eine weltweit operierende Organisation, welche die Unternehmensinteressen in den Bereichen der Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortlichkeit vertritt. Das WBCSD erstellt und vermittelt rentable Konzepte der nachhaltigen Entwicklung. Der Hauptsitz ist in Genf.

Climate-KIC Logo

Climate-KIC ist Europas grösste öffentlich-private Innovations-partnerschaft mit dem Fokus auf Klimawandel, bestehend aus unterschiedlichen Unternehmen, den besten akademischen Institutionen und dem öffentlichen Sektor.

TEP Energy Logo

TEP Energy ist ein unabhängiges Forschungs- und Dienstleistungsunternehmen in Zürich mit einem Fokus auf Energienachfrage, Energieeffizienz, Klimawandel, dies unter Berücksichtigung von technologischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Aspekten. TEP Energy wurde 2008 als spin-off Unternehmen der ETH Zürich gegründet.

Chalmers Logo

Die Technische Hochschule Chalmers ist eine renommierte technische Hochschule in der schwedischen Stadt Göteborg. Sie engagiert sich in zahlreichen Projekten in den Bereichen der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien.

ETH Zürich Logo

Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ) ist eine der beiden eidgenössischen technischen Hochschulen der Schweiz. Sie zählt zu den besten Universitäten weltweit.

HKG Logo

Die HKG entwickelt integrale, wirtschaftliche und energieoptimierte Konzepte und Projekte für die Gebäudetechnik. Die Leistungen beinhalten alle Planungsdisziplinen für die Elektrotechnik am Bau bei der Erstellung, Erneuerung und Bewirtschaftung von Immobilien aller Art.

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öbu ist der Verband für nachhaltiges Wirtschaften in der Schweiz und zählt rund 360 Unternehmen, sowie Organisationen und Institutionen zu seinen Mitgliedern. öbu unterstützt seine Mitglieder dabei, Nachhaltigkeitsmanagement als strategisches Instrument zur Weiterentwicklung des Unternehmens zu nutzen.

Schneider Electric Logo

Schneider Electric entwickelt vernetzte Technologien und Lösungen für sicheres, zuverlässiges, effizientes und nachhaltiges Energie- und Prozessmanagement. Der Konzern investiert in Forschung & Entwicklung, um Innovation und Differenzierung bei starkem Engagement für nachhaltige Entwicklung zu fördern.

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Die Konferenz der Gebäudetechnik-Verbände, KGTV ist ein Zusammenschluss von 37 Vereine und Verbände aus der Branche der Gebäudetechnik (Gewerke Heizung - Lüftung - Klima - Kälte - Sanitär - Elektro und Gebäudeautomation). Die KGTV koordiniert und unterstützt die einzelnen Verbände und Vereine bei ihren Aktivitäten und bietet insbesondere bei politischen Vorstössen auf kantonaler und eidgenössischer Ebene Support.

South Pole Group Logo

Die South Pole Group ist ein internationales Unternehmen, das sich auf die Reduzierung von Treibhausgasen durch wirtschaftliche Nachhaltigkeitslösungen für öffentliche und private Organisationen spezialisiert hat. South Pole Group unterstützt Firmen und Organisationen, sich auf die neuen Rahmenbedingungen des Klimaschutzes einzustellen, sie für ihre Zwecke zu nutzen und sich durch die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten im Markt neu zu positionieren.