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    EEG-Aktionsplan Zürich
    Aktionsplan zur Steigerung der Energieeffizienz, der Nutzung der erneuerbaren Energien
    und der gesamten Wertschöpfung
    in Gebäuden
ETH Zürich Logo

Über den EEG-Workshop

Der EEG-Workshop (Energieeffizienz und erneuerbare Energie in Gebäuden) ist Teil des globalen Programms “Energy Efficiency and Building Technology Accelerator” (EEB) vom World World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) und von Climate-KIC, welches bereits in 11 Städten (Amsterdam, Bangalore, Houston, Jaipur, Jakarta, Kuala Lumpur, Rio de Janeiro, San Francisco, Shanghai, Singapur und Warschau) erfolgreich durchgeführt wurde. In Zürich wird der EEG-Workshop durch die TEP Energy GmbH aus Zürich koordiniert.

Bisher wurden am EEG-Workshop Zürich, im Austausch mit über 100 führenden Akteuren und Entscheidungsträgern aus dem Energie-, Finanz- und Gebäudebereich aus Wirtschaft, Forschung, Verwaltung, Politik und Gesellschaft, bestehende Markthemmnisse und –anreize identifiziert, branchenübergreifende Lösungsansätze diskutiert und konkrete Aktionen als Grundlage für einen akteursübergreifenden EEG-Aktionsplan erarbeitet.

Dieser Aktionsplan bietet Raum für konkrete Aktionen zur Erhöhung der Wertschöpfung des gesamten Gebäudezyklus durch Erhöhung der Energieeffizienz und der Nutzung erneuerbarer Energien in Gebäuden. Mögliche Aktionen sind neue Finanzierungsmodelle, Anpassung von Standardverträgen, Branchenvereinbarungen, technische Abstimmungen, Merkblätter/Normen, Empfehlungen an Behörden, Sensibilisierungsmassnahmen, Anreize für Aus- und Weiterbildungen und weitere.

Am EEG-Workshop vom 30. November (Plenum) wurde der konsolidierte Aktionsplan der Fachwelt und der Öffentlichkeit vorgestellt und die Lancierung zusammen mit Wirtschaftsvertretern diskutiert. Den Teilnehmern dieses Anlasses wurde die Möglichkeit gegeben, sich bei der Umsetzung zu engagieren. Als Instrument zur Interessensbekundung für künftige Zusammenarbeit im Rahmen der Aktionen dient der weiter unten downloadbereite Aktionsbogen.

Die Themengebiete im Überblick

Der am Workshop vorgestellte und diskutierte EEG-Aktionsplan beinhaltet Aktionen zu
5 Hauptthemen und entsprechenden Schwerpunkten. Diese Themen wurden im Rahmen von Experteninterviews und Roundtables als zentral eingestuft. Bei der Erarbeitung wurden die nachfolgenden 6 Dimensionen berücksichtigt.


Die 6 Dimensionen der Aktionen

1. Policy

Weiterentwickelte energie-, klima- und umweltpolitischen Rahmenbedingungen, um die Herausforderungen der dezentralen und sektorübergreifenden Energieversorgung zu meistern und die daraus entstehenden Chancen zu nutzen.

2. Financing

Bestehende und neue Finanzierungsmodelle sowie private und öffentliche ökonomische Anreizinstrumente zum Aktivieren bestehender Effizienzpotenziale und Zahlungsbereitschaften.

3. Geschäftsmodelle

Akteurs- und branchenübergreifende Zusammenarbeit mit neuen und innovativen Geschäftsmodellen über die gesamte Wertschöpfungskette.

4. Vertragliche Instrumente

Branchenvereinbarungen, Social contracts und angepasste Standardverträge etc. im Sinne freiwilliger Commitments von Unternehmen und Eigentümern.

5. Information, Kommunikation & Bewusstseinsbildung

Zielgerichtete, innovative und zeitgemässe Kommunikationsformen sowie andere Aktivitäten zur Förderung der Bewusstseinsbildung. Aktivieren von themen- und branchenübergreifenden Engagements.

6. Schulungen sowie Aus- & Weiterbildungen

Anreize für die Nachfrage nach gut ausgebildetem Fachpersonal durch Auftraggeber schaffen. Unterstützung regelmässiger Aus- und Weiterbildungen für die Mitarbeiter seitens der Arbeitgeber. Verfügbarkeit von zielführenden und angepassten Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sicherstellen.


Die 5 Hauptthemen, die Schwerpunkte und ihre Zuordnung zu den 6 Dimensionen

Auf Buttons klicken um Hauptthemen hevorzuheben.

1. Policy 2. Financing 3. Geschäftsmodelle 4. Vertragliche Instrumente 5. Information, Kommunikation & Bewusstseinsbildung 6. Schulungen sowie Aus- & Weiterbildungen

Hauptthema A
Vereinfachung und Weiterentwicklung von gesetzlichen Gebäudeanforderungen und Labels



Schwerpunkt A1
Erweiterung der Systemgrenzen bei gesetzlichen Gebäudeanforderungen und Labeln

Schwerpunkt A2
Vereinfachung und Homogenisierung der Labels sowie Bau- und Energievorschriften

Hauptthema B
Steigerung der Energieeffizienz bei Inbetriebnahme und Betrieb der Gebäude und Anlagen



Schwerpunkt B1
Strukturierte Inbetriebnahme (Commissioning) fördern und fordern

Schwerpunkt B2
Gezielte Anpassungen der marktüblichen Standardverträge von Facility Managern (FM) und Liegenschaftenverwaltungen

Hauptthema C
Weiterentwicklung bestehender und Erarbeitung neuer Finanzierungsmodelle



Schwerpunkt C1
Ganzheitlichere Betrachtung bei Kreditvergaben (Eigentümer, Gebäude und Projektnutzen)

Schwerpunkt C2
Bündelung von Erneuerungsprojekte in Energieeffizienz-/Nachhaltigkeits-Fonds sowie Contracting und Leasing als Finanzierungsinstrument

Hauptthema D
Bildung von Eigenstromgemeinschaften und anderen Modelle der Managed shared economy



Schwerpunkt D1
Vertragliche und technische Lösungen für Eigenstromgemeinschaften

Schwerpunkt D2
Optimalere Ausnutzung der verfügbaren Fläche in Gemeinschaften, Quartieren, Arealen

Hauptthema E
Integrale, langfristige Planung sowie modulare Ansätze und Standardlösungen



Schwerpunkt E1
Anreizschaffung für Langfristplanung und die Nutzung integraler Planungsansätze bei Eigentümern und Immobilienverwaltungen

Schwerpunkt E2
Integrierte Lösungen durch Vorfertigung und modulare Technologiekonzepte

Workshop Unterlagen

Folgend die Unterlagen der EEG-Plenarveranstaltung vom 30. November 2017

Der erarbeitete EEG-Aktionsplan mit den zentralen Aktionen, der Aktionsbogen zur Interessensbekundung und die Präsentationen der EEG-Plenarverantaltung stehen für die EGG-Workshop-Teilnehmer nachfolgend zum Download bereit. Weitere Interessenten können den Zugangscode zu einem späteren Zeitpunkt bei einer Registrierung beantragen.


  • Der EEG-Aktionsplan stellt die zentralen Aktionen vor, welche an der EEG-Plenarveranstaltung präsentiert wurden.


  • Mit dem EEG-Aktionsbogen können Sie Ihr Interesse für künftige Zusammenarbeit im Rahmen der Aktionen bekunden.
    Zu diesem Zweck, bitte ausgefülltes Formular retournieren.



  • Präsentationen der Referenten der EEG-Plenarveranstaltung.
    Liste der Referenten sind im Detailprogramm zu entnehmen.



  • Der Schlussbericht wird ab Januar 2018 zum Download bereitgestellt.

World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) Logo

Das World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) ist eine weltweit operierende Organisation, welche die Unternehmensinteressen in den Bereichen der Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortlichkeit vertritt. Das WBCSD erstellt und vermittelt rentable Konzepte der nachhaltigen Entwicklung. Der Hauptsitz ist in Genf.

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Climate-KIC ist Europas grösste öffentlich-private Innovations-partnerschaft mit dem Fokus auf Klimawandel, bestehend aus unterschiedlichen Unternehmen, den besten akademischen Institutionen und dem öffentlichen Sektor.

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TEP Energy ist ein unabhängiges Forschungs- und Dienstleistungsunternehmen in Zürich mit einem Fokus auf Energienachfrage, Energieeffizienz, Klimawandel, dies unter Berücksichtigung von technologischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Aspekten. TEP Energy wurde 2008 als spin-off Unternehmen der ETH Zürich gegründet.

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Schneider Electric entwickelt vernetzte Technologien und Lösungen für sicheres, zuverlässiges, effizientes und nachhaltiges Energie- und Prozessmanagement. Der Konzern investiert in Forschung & Entwicklung, um Innovation und Differenzierung bei starkem Engagement für nachhaltige Entwicklung zu fördern.

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Energie 360° gestaltet die Zukunft sinnvoller Energieversorgung in der Schweiz. Mit Engagement und Kompetenz denken sie das ganze Spektrum an Möglichkeiten neu und bieten jedem Kunden die beste Energielösung. Mit einem starken Fokus auf erneuerbare Energien und einer breiten Palette an Produkten und Dienstleistungen im Energiebereich leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der 2000-Watt-Gesellschaft in Zürich und der Energiestrategie 2050 des Bundes.

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Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ) ist eine der beiden eidgenössischen technischen Hochschulen der Schweiz. Sie zählt zu den besten Universitäten weltweit.

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Der Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich (UGZ) setzt sich für die Gesundheit und die Lebensqualität der Bevölkerung ein. Ziel sind der Schutz der Umwelt und der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen in der Stadt Zürich. Sie engagieren sich für eine nachhaltige Stadt, die sich an den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft orientiert.

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Belimo ist Weltmarktführer bei der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Antriebslösungen zur Regelung und Steuerung von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen. Belimo bekennt sich zur Nachhaltigkeit und hält dies im Leitbild fest. Belimo entwickelt und stellt innovative Produkte her, die zur Steigerung der Energieeffizienz in ihren Anwendungen beitragen und unterstützt ihre Kunden mit innovativen, effizienten und energieoptimierenden Lösungen.

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öbu ist der Verband für nachhaltiges Wirtschaften in der Schweiz und zählt rund 360 Unternehmen, sowie Organisationen und Institutionen zu seinen Mitgliedern. öbu unterstützt seine Mitglieder dabei, Nachhaltigkeitsmanagement als strategisches Instrument zur Weiterentwicklung des Unternehmens zu nutzen.

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Die Technische Hochschule Chalmers ist eine renommierte technische Hochschule in der schwedischen Stadt Göteborg. Sie engagiert sich in zahlreichen Projekten in den Bereichen der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien.

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Die Konferenz der Gebäudetechnik-Verbände, KGTV ist ein Zusammenschluss von 37 Vereine und Verbände aus der Branche der Gebäudetechnik (Gewerke Heizung - Lüftung - Klima - Kälte - Sanitär - Elektro und Gebäudeautomation). Die KGTV koordiniert und unterstützt die einzelnen Verbände und Vereine bei ihren Aktivitäten und bietet insbesondere bei politischen Vorstössen auf kantonaler und eidgenössischer Ebene Support.

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Die ZHAW ist eine der führenden Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in der Schweiz. In Forschung und Entwicklung orientiert sich die ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften an zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen – mit den Schwerpunkten Energie und Gesellschaftliche Integration.

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Gugerli Dolder Umwelt & Nachhaltigkeit GmbH bietet Dienstleistungen an zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung im Bauwesen im Sinne einer gesunden, ökologischen, energieeffizienten und sozial verträglichen Bauweise für öffentliche Verwaltungen, Schulen, Hochschulen und weiteren Institutionen und Privatpersonen im In- und Ausland in Form von Beratungen, Projektleitungen, Studien, angewandter Forschung und Kommunikation.

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Pom+ consulting ist ein schweizer Beratungsunternehmen bestehend aus einem Team von über 65 hochqualifizierten Mitarbeitenden mit Erfahrung und dem Know-how aus rund 5‘000 Projekten. Als Bauherrenberater / -vertreter unterstützt pom+ ihre Kunden während den Phasen Planung, Projektierung, Realisierung und bei der Inbetriebnahme und stellen sicher, dass Zielvorgaben u.a. in Bezug auf Energie & Emissionen, Komfort & Sicherheit und auf den Lebenszyklus eingehalten werden.

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Die Mission von energo ist, als Projektpartner von EnergieSchweiz wesentliche Beiträge zu liefern, damit das Bundesprogramm des BFE «CO2 Reduktion um 20% bis zum Jahr 2020» seine Ziele erreicht. Dafür setzen sie ihre ausgewiesenen Kernkompetenzen rund um Beratungen, spezialisierte Ingenieurleistungen und Weiterbildungen im Bereich «Energie und Gebäudetechnik» ein.

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Der Schweizerische Maler- und Gipserunternehmer-Verband (SMGV) ist der Berufs- und Arbeitgeberverband des schweizerischen Maler- und Gipsergewerbes. Er vertritt derzeit die Interessen von rund 2000 Maler- und Gipserbetrieben der deutschen, französischen und italienischen Schweiz. Der SMGV bezweckt die umfassende Wahrung und Förderung aller Berufsinteressen des Maler- und Gipsergewerbes. Dabei ist die Verhandlung mit den Gewerkschaften und die Erarbeitung des Gesamtarbeitsvertrages eine der zentralen Aufgaben des Verbandes.

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Die South Pole Group ist ein internationales Unternehmen, das sich auf die Reduzierung von Treibhausgasen durch wirtschaftliche Nachhaltigkeitslösungen für öffentliche und private Organisationen spezialisiert hat. South Pole Group unterstützt Firmen und Organisationen, sich auf die neuen Rahmenbedingungen des Klimaschutzes einzustellen, sie für ihre Zwecke zu nutzen und sich durch die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten im Markt neu zu positionieren.

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Smart Grid Ready SmartGridready ist als Ergänzung zur SIA 386.110 «Energieeffizienz von Gebäuden – Einfluss von Gebäudeautomation und Gebäudemanagement» notwendig, um die Energieproduktion, die zeitliche Lastverschiebung, die Energiespeicherung und die Energiekosten dynamisch in die Gebäudeautomation zu integrieren. Ziel ist, auch bei zunehmend dezentraler und unregelmässiger Erzeugung eine sichere und effiziente Stromversorgung zu garantieren.

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Swissesco ist eine Vereinigung, welche neue Geschäftsmodelle zur Steigerung der Energieeffizienz entwickelt und diese zur Umsetzung bringt. Dazu zählt insbesondere das Geschäftsmodell «Energiespar-Contracting ESC» oder "Energy Performance Contracting".

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Die HKG entwickelt integrale, wirtschaftliche und energieoptimierte Konzepte und Projekte für die Gebäudetechnik. Die Leistungen beinhalten alle Planungsdisziplinen für die Elektrotechnik am Bau bei der Erstellung, Erneuerung und Bewirtschaftung von Immobilien aller Art.